Der Orden der Ursulinen

Am 25. November 1535  gründet Angela Merici mit 28 jungen Frauen in Brescia eine Gemeinschaft, die sie unter den Schutz der hl. Ursula stellt. Die Frauen wollen da, wo sie leben und arbeiten, das Zeugnis eines christlichen Lebens geben und offen sein für die Not der Zeit – für damals ein ganz neuer und mutiger Schritt.

Die „Compagnia di S. Orsola“  wird zunächst in Oberitalien mit der Unterweisung der Mädchen in der christlichen Lehre betraut. Bald entstehen Gemeinschaften in ganz Italien und  in Frankreich, wo sich die Compagnia bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts zum kirchlichen Orden entwickelt. Das erste deutsche Kloster entsteht in Köln 1639.

Über Landshut und Innsbruck kommen im Jahre 1741 Ursulinen nach Bruneck.

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Die Ursulinen in Bruneck

Der Gründung eines Ursulinenklosters  in Bruneck gehen zähe Verhandlungen mit dem Stadtrat voraus. Diese befürchten durch ein Frauenkloster mit Schule finanzielle Belastungen. Der Stadtdekan von Payrsberg und Adelige der Stadt hingegen befürworten eine Niederlassung zum Unterricht der Mädchen. Die Schwestern versprechen, die Volksschulmädchen von Bruneck und Stegen unentgeltlich zu unterrichten und auch den Pensionspreis für die internen Schülerinnen erschwinglich zu halten.

Schließlich erteilt der Fürstbischof Kaspar Ignaz Graf Künigl die Erlaubnis und stellt den Ursulinen die Neukirche und den angrenzenden Ballplatz zur Verfügung. Die drei ersten Schwestern mit Sr. Christina von Peisser an der Spitze finden bei ihrer Ankunft im August 1741 zunächst Unterkunft im Palais Sternbach. Die Baronin stellt weitere Räume im Parterre zur Verfügung, damit die Schwestern sofort mit dem Unterricht für Mädchen beginnen können.

Im Frühjahr 1745 beziehen sie das neuerrichtete Gebäude bei der Neukirche und können nun den Unterricht für die Mädchenvolksschule und für die interne Schule ausweiten. 1760 ist auch der Klosterbau am Graben errichtet; am Fest des hl. Aloisius (21. Juni) zieht die Oberin Sr. Christina von Peisser mit 17 Schwestern in das neue Kloster ein. Weil die Räumlichkeiten für die Schule und das Internat zu klein und eng sind, wird 1908/09 das Schulhaus errichtet.

Die Zahl der internen Schülerinnen, „Pensionärinnen“ oder „Kostgeherinnen“ genannt, schwankt je nach der politischen Lage: in Kriegszeiten sind es nur wenige, und das bedeutet auch für den Konvent wirtschaftliche Not.

In der internen Schule, der späteren Hauswirtschaftlichen Schule, auch  „Bürgerschule“ genannt, liegt der Schwerpunkt auf der religiösen Bildung, auf den hauswirtschaftlichen Fächern und dem Sprachunterricht (Deutsch, Italienisch, Französisch).

Die Führung der Mädchenvolksschule liegt bis zur Zeit des Faschismus beim Kloster; 1925 wird sie staatlich, die Schülerinnen bleiben aber – weiterhin – bis 1963 in den gewohnten Räumlichkeiten.

Nach dem 2. Weltkrieg sind zum Wiederaufbau der deutschen Schulen im Pustertal die staatliche Mittelschule und das Gymnasium – zum Teil sehr notdürftig – in Räumen des Klostergebäudes untergebracht, bis nach und nach eigene Schulen errichtet werden. Derzeit hat das Sozialwissenschaftliche Gymnasium seinen Sitz im Schulgebäude.

Zum Ursulinenkloster gehören das Mädchenheim und das Schülerheim in der Schulzone mit rund 200 Ober- und BerufsschülerInnen und die staatlich gleichgestellte Mittelschule mit 132 SchülerInnen und dem Tagesheim.

Unsere Gemeinschaft

Als eine Gemeinschaft von Frauen, die nach dem Vorbild der heiligen Angela Merici in der Nachfolge Jesu leben, wollen wir nach dem Maß unserer Möglichkeiten offen sein für die Fragen und Anliegen der Menschen, mit denen wir unterwegs sind. Unsere Kraftquellen sind das gemeinsame und persönliche Gebet, das Leben in Gemeinschaft und unsere Aufgaben.

 

Gebet

Gott, du mein Herr,
du hast mich angerührt
und das Licht deiner Wahrheit
in mein Herz gesenkt,
die sich nach dir ausstreckt,
wo immer ich mich befinde:
mitten im Alltag
und auf dem Fest,
in der Begegnung
und in der Arbeit,
im Straßenverkehr
und in der Stille einer Kirche,
im gemeinsamen Leben
und hinter der geschlossenen
Tür meines Zimmers.
Herr,
gib mir ein hörendes Herz.
Lass mich wachsam sein
mit weitem und sehnsüchtigem Herzen,
um das leise Wehen
deines Geistes zu vernehmen.

Der Freundeskreis

Tür und Herz stehen offen

für

  • tatkräftige Förderung von Schule, Heim und Kloster der Ursulinen
  • die Bewahrung christlicher Werte
  • die Unterstützung der Bildung und Erziehung junger Menschen
  • einen würdigen Rahmen von Aktivitäten, um die Gemeinschaft im Freundeskreis zu stärken

Wissenswertes zum Freundeskreis

Gründung des Freundeskreises der Ursulinen am 4. Februar 2012

Zielsetzung:  Pflege der Identität der Ursulinen verbunden mit dem Auftrag, die Einrichtung als Bildungsstätte zu fördern

Der Freundeskreis möchte:

  • Zukunft schaffen
  • Impulse zum guten Gelingen geben
  • Garant für Nachhaltigkeit sein
  • offen sein für Ideen bzw. Projekte, die jüngere und ältere Generationen ansprechen, um gemeinsam gestärkt und geschlossen aufzutreten

Spenden von Mitgliedern und Wohltätern des Freundeskreises ermöglichen es, Schule und Heim zu unterstützen

Beitritt

Sie wollen die Arbeit des Freundeskreises durch ihre Mitgliedschaft unterstützen? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Mitgliedsbeitrag (25 Euro) durch eine SEPA-Überweisung einzuzahlen.

SEPA

Mitgliedsbeitrag

bis zum 20. Lebensjahr: 5 Euro jährlich
vom 20. bis zum 30. Lebensjahr: 10 Euro jährlich
ab dem 30. Lebensjahr: 25 Euro jährlich

Bitte füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es uns unterschrieben zurück an:

  • per Mail an info@ursulinen.it
  • per Fax an 0474 544 601
  • oder geben es persönlich im Sekretariat ab

Spenden

Spenden sind willkommen und können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Konto „Freundeskreis der Ursulinen“ bei der Raiffeisenkasse Bruneck:

Bankkoordinaten: IBAN IT 69 Y 08035 58242 000300242551
SWIFT / BIC-Code: RZSBIT21005

Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage eine Spendenquittung aus.

5‰ der Steuererklärung

Wenn Sie den Auftrag und das Wirken des Klosters schätzen und Heim und Schule unterstützen möchten, können Sie in Ihrer Steuererklärung die vorgesehenen 5‰ dem Freundeskreis zuweisen.

Steuernummer 92041430213

 

Spendenaufruf

Projekt: Für die Ursulinen-Klosterküche in Bruneck und viele gesunde Essen für unsere Kinder

Die Ursulinen übergeben ihr wertvolles Erbe an die nächsten Generationen: GESUNDHEIT an Körper, Geist und Seele! Dazu gehört auch die Renovierung der veralteten Klosterküche aus dem Jahr 1953, um weiterhin für die vielen Schüler der hauseigenen Schule und des Heimes, des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, Uni-Studenten, die Klosterschwestern, das Schulpersonal und bedürftige Menschen gesundes Essen aus nachhaltigen Zutaten zubereiten zu können. Dieses wertvolle Angebot soll das Bewusstsein für eine gesunde Ernährungsweise schärfen, auch als „pädagogische Küche“ oder für Festessen von Firmen oder in privater Runde.

Damit wir unsere neue Küche im Herbst 2019 einweihen können, bitten wir Sie herzlich um Ihre Spende bestehend aus finanziellen Zuwendungen, gerne auch mit Ihrem Beitrag an Sach- und Dienstleistungen sowie an Know-How! Bitte sprechen Sie mit uns, wenn Sie denken, in dieser Hinsicht einen Beitrag leisten zu können. Wir freuen uns z. B. über Arbeitsleistungen von Einrichtern, Zulieferern von Bio-Gemüse und – Obst, die etwas günstiger liefern können, u. U. Beratungsleistungen von Fachleuten usw.

Projekt

Finanzierungszeitraum: 1. September 2018 bis 31. Dezember 2018
Realisierungszeitraum Sommer  2019
Finanzierungsplan:
Beitrag öffentliche Hand: ca. 80% der Kosten für die Umbauarbeiten
Eigenleistung Kloster: ca. 20% der Kosten für die  Umbauarbeiten
Über Sponsoring und Spenden: ca. 200.000 €  für die Ausstattung

Ausstattung bestehend aus: mehreren Küchenzeilen inkl. Spülmaschine, Spüle,  zwei Backöfen und verschiedene Schränke, große Kühlschränke, vernünftiges Kochgeschirr und –werkzeug, Kühlanlagen, Lüftungsanlage, Induktionsherde, Kombidämpfer, Essensausgabe…

Worum geht es bei diesem Projekt?

Damit sich das Kloster der Ursulinen weiterhin finanzieren kann, muss in erster Linie das Angebot der Mensa aufrecht erhalten werden. Daher gilt es, die veraltete Klosterküche und den Kloster-Speisesaal zu renovieren. Dass gesundes Mensa-Essen auch lecker schmecken kann, das garantiert das Ursulinen-Küchenteam mit traditionellen Rezepten aus der Klosterküche und Kräutern aus dem Klostergarten!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die gesunde Klosterküche bekocht die SchülerInnen und MitarbeiterInnen der Ursulinen, des pädagogischen Gymnasiums, die UnistudentInnen in Bruneck, die Klosterschwestern und auch Bedürftige, die ein warmes kostenloses Essen benötigen – insgesamt 300 hungrige Menschen pro Tag. Weiters angedacht ist die Benutzung der Küche im Rahmen des Unterrichts als „pädagogische Lernwerkstatt“! Um die Finanzierung des Klosters weiterhin zu gewährleisten, wäre es auch möglich, am Abend und Wochenende für Gesellschaften zu kochen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Ursulinen haben sich seit jeher für eine ausgewogene Ernährung ausgesprochen. Verknüpft mit ihrem spirituellen Gedankengut sind daher körperliche und geistige Fitness der Klosterschwestern bis ins hohe Alter eher die Regel als die Ausnahme. Der Wunsch der Schwestern ist es, dass so viele Menschen als möglich von diesem ihrem Erbe profitieren und sich begeistern lassen von hochwertigem, gesundem Essen, das mit ökologischen Zutaten zubereitet wird. Daher kann jede/r Interessierte diesem Projekt sein vollstes Vertrauen schenken, zum Wohle vieler weiterer Generationen, die in Bruneck und im Pustertal heranwachsen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Sobald das Finanzierungsziel erreicht ist, kann die Renovierung der alten Küche und des Speisesaal in Auftrag gegeben werden. Ihre Spende fließt dann in die neue Kücheneinrichtung, in neue Küchengeräte, neues Kochgeschirr, usw.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Klostergemeinschaft der Ursulinen, die Freunde und Förderer sind überzeugt davon, dass das wertvolle Erbe der Ursulinen erhalten werden muss. Sie sind überzeugt: „So wie die Küche das Herz des Hauses ist, so sind die Ursulinen ein Teil der Seele der Stadt Bruneck und des Pustertals.“

Ursulinen AHOI Zukunft_Leben_Bruneck
www.ursulinen.it
www.raiffeisen.it

Tel. Ursulinen 0474/544600
Spendenkonto IBAN IT 69 Y 08035 58242 000300242551
SWIFT/BIC: RZSBIT21005

Danke!

Aktuelles

Termine

Musikalischer Sommerabend
am 09.08.2018 um 19.30 Uhr
mit Jule und Manu
im Ursulinengarten

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Morgenmeditation mit anschließendem Frühstück
am 14.07.2018 um 6.30 Uhr
im Ursulinengarten

Ursulinenkloster & Freundeskreis

Tschurtschenthalerpark 1

39031 Bruneck
Tel. +39 0474 544 500

Fax +39 0474 544 601

E-Mail: info@ursulinen.it